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Schneeschuhtour im Glitzerwald

Fast hätten wir im letzten Moment kalte Füße bekommen: Der Deutsche Wetterdienst sagte für die Schneeschuhtour am Feldberg Nebel, Wind und minus 10 Grad C (gefühlte minus 20 Grad C) voraus.

Klirrend kalt, aber atemberaubend schön: Unsere Schneeschuhtour am 22. Januar 2011. Foto: Iris Rothe

Zum Glück vertrauten wir auf unseren erfahrenen Schneeschuh-Wanderführer Georg: Er weiß, wo es weniger bläst und wie er die Teilnehmer bei Laune halten kann. Der Lohn für den Mut, sich auch auf ungünstige Bedingungen einzulassen: Als der Bus mit uns 17 Schneeschuh-Neulingen am Feldbergerhof vorfuhr, schien die Sonne.

Nach einem Crashkurs im Schneeschuh-Anziehen ging es los. Georg vorneweg, stets auf der Suche nach dem besten Tritt im luftigen Pulverschnee, alle anderen im Gänsemarsch und Storchenschritt hinterdrein.Vorbei an zu Schneeskulpturen verzauberten Fichten, über trotz aller Kälte unter der weißen Decke hinmurmelnde Bäche zu Aussichtspunkten auf Wiesental, Belchen und Herzogenhorn in der im Gegenlicht von winzigen Eiskristallen nur so glitzernden Winterluft. Herrlich!

Noch ein Glück für uns: Die Offenburger Fotografin Iris Rothe war mit von der Partie und legte sich mächtig ins Zeug, die Winterwunderwelt und uns abzulichten. Herausgekommen sind großartige Eindrücke, wie die auf diesen Seiten und auch unter Baden Online zu sehen sind. Liebe Iris: Herzlichen Dank dafür!

Regio-Gästeführer Georg Ilgenfritz (ganz vorne) weiß, was (Schneeschuh)Wanderer glücklich macht. Foto: Iris Rothe

Mein geschätzter Wanderführerkollege, der Feldberg- und Südschwarzwaldspezialist Georg Ilgenfritz, kennt die Gegend in- und auswendig, versorgte uns rührend mit Überraschungsvitaminen und -schleckereien und zeigte uns so manches, was wir zwar sehen, aber nicht verstehen und deswegen doch nicht wirklich sehen. In welche Richtung wachsen Raureifkristalle? Wie tief reichten die Gletscher der letzten Eiszeit von den Gipfeln herab ins Tal und woran kann man das heute noch sehen? Was macht den Feldberg so alpin? Und nicht zuletzt: Wo gibt es einen guten Eintopf zum Aufwärmen? In diesem Fall in der St.-Wilhelm-Hütte, und zurück über den Seebuck wurde es im eisigen Wind noch einmal ziemlich sibirisch, wie es sich für eine Schneeschuhtour auf dem Feldberg ja eigentlich auch gehört. Was Wunder, dass uns die Wanderung als Reise in eine Traumwelt in Erinnerung ist! Lieber Georg, auch Dir herzlichen Dank, und wir drohen mit erneutem Besuch im Südschwarzwald, und zwar im Sommer – der Abwechslung wegen!

Glücklich mit Wanderführer, Wandergruppe und Wetter: Organisatorin Silke Kluth. Foto: Iris Rothe


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Geschrieben von Silke am 29. Januar 2011 | Abgelegt unter Mein Tour-Archiv | 2 Kommentare

Schneeschuhwanderung am Feldberg

Während meiner Wanderausbildung lerne ich jede Menge interessanter Menschen kennen. So wie Georg Ilgenfritz. Er kennt sich draußen richtig gut aus, und ist unter anderem Schneeschuh-Wanderführer beim Haus der Natur am Feldberg. Das möchte ich gerne für folgendes Angebot nutzen:

Samstag, 22. Januar 2011
Auf Schneeschuhen abseits der Normalotouren am Feldberg

Ob Eiskristallglitzerwelt oder geheimnisvoller Nebel – der Feldberg ist ein reizvolles Ziel für eine Winterwanderung!


Foto: Flickr/Jan Jacobsen

Foto: Flickr/Jan Jacobsen

Erst recht mit einem Insider und erfahrenen Schneeschuhwanderführer: Georg kennt die Wege bei jedem Wetter und hat immer etwas Wissenswertes zur Natur und zur eindrucksvollen Landschaft parat.
Selbstverständlich weiß er uns auch so zu führen, dass wir Auerhahn & Co. nicht auf den Wecker gehen!

Die Gehzeit wird etwa vier Stunden betragen. Eine Einkehr ist geplant.

Kosten:
25 Euro pro Nase, für die Wanderführung durch Georg Ilgenfritz sowie Leihgebühr für die Schneeschuhausrüstung,
zuzüglich Anreise (BW-Ticket)

Minimale Teilnehmerzahl:
10 Personen
Maximale Teilnehmerzahl:
20 Personen

Anforderung:
Wer mitschneeschuhen möchte, sollte eine gute Kondition und keine frisch geheilten Bänderdehnungen oder Knochenbrüche haben.

Anmeldung:
Aus organisatorischen Gründen bis zum 31. Dezember 2010 erforderlich, bitte an mich richten.

Alles weitere zur Fahrzeit und Ausrüstung schicke ich den Angemeldeten rechtzeitig!

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Geschrieben von Silke am 20. Dezember 2010 | Abgelegt unter Aktuelles Programm,Mein Tour-Archiv | Keine Kommentare

Das war sie…

…die aktuelle Eröffnungswanderung von Wanderrosinen.de!

Foto: Silke Keil

Eine freundliche Französin brachte die Eröffnungswandergruppe komplett aufs Bild.

Steine im Mittelpunkt. Foto: Silke Keil

Bestes Wanderwetter und motivierte Wanderinnen und Wanderer mit großartiger Kondition: So macht das Wanderführen wirklich Spaß! Ich danke den Teilnehmern für ihre Begeisterung, für die gute Laune, die zum Teil sehr weite Anreise und für die vielen wertvollen Beiträge.

Es war wunderbar mit Euch!

Wie erkenne ich eine Douglasie? Foto: Silke Keil

Foto: Silke Keil

Wanderrosinen-Eröffnungswanderer in Bestlaune. Foto: Silke Keil


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Geschrieben von Silke am 20. September 2010 | Abgelegt unter Mein Tour-Archiv | 2 Kommentare

Aktion Naturerlebniswoche

Eigentlich sind Wanderangebote für Erwachsene eher mein Ding.

Stefan probiert aus, ob die Unterschiede der Schüttel-Geräusche für das "Finde-deinen-Partner-Spiel" deutlich genug sind. Foto: Silke Kluth

Doch bei “Naturerlebnis” denken Erwachsene gerne: “Oh, das ist was für meine Kinder!”. Da ich der Einladung der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg, etwas zur Naturerlebniswoche beizusteuern,  jedoch folgen wollte, dachte ich mir etwas aus, bei dem beide, die Erwachsenen und die Kinder, ihren Spaß haben sollten. Schon die Vorbereitung entpuppte sich als Herausforderung.

Anprobe der Batman-Maske. Foto: Stefan Müller

Die Becher für das “Finde-deinen-Partner-Spiel” aufzutreiben, war ja noch einfach. Aber wie bekommt man Kinder dazu, sich die Augen verbinden zu lassen, um als “blinde” Fledermaus Signale auszusenden, damit sie die zurückkommenden Echosignale der “Nachtfalter” einfangen können? Mein Lebensgefährte Stefan hat’s gewusst: Die Augenbinde muss eine Batman-Maske sein.

Was steckt in der Laubstreu? Foto: Roland Schmellenkamp

Dankenswerterweise fanden sich in meinem privaten Wandernetzwerk “Hiking Open” zahlreiche Versuchskaninchen für einen Test, an denen ich meine Ideen überprüfen konnte. Ganz schön schwierig, Erwachsene und Kinder unter einen Hut zu bringen! Da musste mancher Erwachsene kräftig mithelfen…

Für die eigentliche Aktion engagierte ich also zur Unterstützung zwei Väter, die mir bei der Vorbesprechung noch wertvolle Ideen lieferten. Auch Hubert Röderer, Redakteur der Badischen Zeitung, unterstütze mich durch einen langen Artikel und mehrere Hinweise auf meinen großen Tag. Das brachte mir etliche Klicks bei Wanderrosinen.de und einige Mitwanderer ein. Auch hierfür herzlichen Dank!

Es war wunderbar! Die Kinder machten super mit und hatten einen Riesenspaß, vor allem beim Aufspüren der Kreaturen in der Laubschicht. Eine großartige Erfahrung für mich! Die Erwachsenen gaben derweil interessierte Zuhörer und Mitmacher ab. Besonderen Anklang – im wahrsten Sinne des Wortes – fand das “Finde-Deinen-Partner-Spiel”, bei dem sich jeder einmal mit jedem mittels Becher-Schütteln “unterhielt”. In null Komma nichts hatten sich alle “Pärchen” gefunden.

Eine solche Wander- und Naturerlebnisgruppe kann man sich als Wander- und Naturführer nur wünschen! Meinen herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Den Blitzkurs in Nadelgehölzkunde haben alle bestanden. Foto: Roland Schmellenkamp

Bei Ameisens ist ja vielleicht was los! Foto: Stefan Müller

Was kreucht denn da? Foto: Stefan Müller

Die Waldklassenzimmer. Foto: Stefan Müller

Fängt die Fledermaus alle Nachtfalter? Foto: Stefan Müller

Das zufriedene Naturerlebnis-Team 2010 an der Wolfsgrube: Naturführerin Silke mit ihren "Assistenten" Carsten und Felix. Foto: Stefan Müller

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Geschrieben von Silke am 24. Mai 2010 | Abgelegt unter Mein Tour-Archiv,Naturerlebniswoche | 1 Kommentar

Offizielle Eröffnungswanderung

Hiermit lade ich ein zur

Offiziellen Eröffnungswanderung von Wanderrosinen.de


Motto: Was Steine erzählen

Was erzählt uns dieser über 220 Jahre alte Stein aus Menschenhand? Foto: Silke Kluth

Den Wanderern aus dem Umkreis von Offenburg dürften die Wege meiner Vorgebirgsüberquerung bekannt sein: Sie starten in Durbach, führen durch Reben und Wald hinauf zum Brandeckturm und leiten über das Fritscheneck wieder durch Wald und Reben mit Sicht auf die Rheinebene und das Straßburger Münster hinab nach Offenburg.

Aber was hat es mit den Steinen von Absaloms Grab auf sich?
Worauf thront der Brandeckturm?
Was ist mit der Heidenmauer?
Dem Adler mit dem Fisch auf dem Bauch?
Und was hat das Zeichen auf dem Sandsteinkreuz am Zell-Weierbacher Talweg zu bedeuten? Was ist eine Gruhbank?

Sie werden es erfahren.
Ebenso, woher der Ausdruck “Schreib es Dir hinter die Ohren” stammt.


Neugierig geworden? Dann kommen Sie mit!

  • Termin: Sonntag, 12. September 2010
  • Treffpunkt: um 11:05 Uhr am Busbahnhof Offenburg, Bussteig 7 ( Linie 7141 Richtung Durbach), bzw. Bushaltestelle Durbach/Tennisplatz um 11.22 Uhr.
  • Tourcharakter:
    14,2 Kilometer
    HM aufwärts: 534
    HM abwärts: 687
    Gehzeit ohne Pausen: 5:42
    Mit Pausen: gut eine Stunde länger. Abkürzungen sind möglich.
    Ankunft in Offenburg also etwa zwischen 17:30 und 18 Uhr.
  • Verpflegung: Etwa gegen 13 Uhr erreichen wir einen Vesperplatz, wo Ihr Euch dann gemütlich aus Eurem Rucksack bedienen könnt.
  • Abschlusseinkehr: auf Wunsch möglich.
  • Bitte mitbringen: Gute Laune, etwas Kondition, Neugier, Lust aufs Wandern und feste Schuhe mit gutem Profil.

Die Wanderung ist kostenlos.

Anmeldung bitte unter willkommen(at)wanderrosinen.de
oder Tel. 0781/9664743 (täglich ab 10 Uhr) – falls die Gruppe größer wird, muss ich uns beim Busbetreiber anmelden.

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Geschrieben von Silke am 26. April 2010 | Abgelegt unter Mein Tour-Archiv | 2 Kommentare

Absaloms Grab

Wie ich sehe, kommen einige Leute auf meine Seite, um eine Antwort darauf zu finden, was es mit Absaloms Grab auf sich hat. Ich verrate es Ihnen – auf meiner Wanderung “Was Steine erzählen”.

Termin: 12. November 2011

Geführte Wanderung für die Schwarzwaldvereins-Ortsgruppe Offenburg.

Treffpunkt und Uhrzeit werden rechtzeitig bekanntgegeben!

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Geschrieben von Silke am 26. April 2010 | Abgelegt unter Absaloms Grab | 1 Kommentar

Inoffizielle Eröffnungswanderung

Am Ostersamstag 2010 war es soweit:

Eine Gruppe meiner Wanderlehrgangskolleginnen und -kollegen nebst einiger willkommener Gäste dienten mir freundlicherweise als Testwanderer für die Offizielle Wanderrosinen-Eröffnungswanderung.

Was machen die braunen Spaghetti im Weinberg? Foto: Ruth Rentz

Trotz angesagtem Aprilwetters waren alle tapfer und gut gelaunt dabei. Thema der Vorgebirgsüberquerung: “Was Steine erzählen”. Von Durbach über das Heidenknie (warum das wohl so heißt?) kletterten wir auf den Brandeckturm, klärten, was es mit Absaloms Grab auf sich hat, erkundeten die Adlersteine, fanden – dank Kurt, einem kundigen Geologen – eine mittelalterliche Pinge und staunten am Ortseingang Zell-Weierbach über das Ächterkreuz.

Was hat Absaloms Grab im Offenburger Vorgebirge zu suchen? Foto: Ruth Rentz

Für mich war es eine großartige Erfahrung! Solche dankbaren Wandergruppen kann man sich als Wanderführer nur wünschen!

Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

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Geschrieben von Silke am 6. April 2010 | Abgelegt unter Aktuelles Programm,Inoffizielle Eröffnungswanderung | 1 Kommentar

Meine Touren

Unter dem Namen Wanderrosinen biete ich Tages- und Halbtagestouren an, die ich aus dem großen Schwarzwaldwanderkuchen als Highlights herauspicke. Ich achte auf reizvolle, abwechslungsreiche Landschaften, herrliche Aussichten und habe vieles über Natur und Kultur zu erzählen.

Die letzten Höhenmeter eines herrlichen Wandertages. Foto: Silke Kluth

Streckenwanderungen sind mir am liebsten, auch wenn sie nicht immer zu realisieren sind. Dabei kann man prima durch Überqueren eines Höhenzugs von einem Tal zum nächsten wandern und somit eindrucksvoll die Topografie erleben. Mit dem durch Bahn und Bus gut erschlossenen Schwarzwald ist auf diese Weise sehr vieles möglich.

Meine Preise:
Halbtagestour: 3–4 Stunden Wanderzeit inkl. Pausen – 50 Euro pauschal
Ganztagestour: 5–8 Stunden Wanderzeit inkl. Pausen – 90 Euro pauschal

Gruppengröße:
maximal 16 Personen. Bei größeren Gruppen sprechen Sie mich bitte an!

Meine aktuellen Angebote finden Sie hier.

Gerne stimme ich spezielle Touren auf Ihre Wünsche ab!
Sie erreichen mich hier.

Noch bestimmt mein Brotberuf als Gartenjournalistin die Zeit, die ich als Wander- und Naturführerin tätig sein kann. Ich finde, es ist eine wunderbare Perspektive, dass sich die Verhältnisse mittel- oder langfristig vielleicht einmal zugunsten der Wanderführungen verschieben werden!

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Geschrieben von Silke am 24. Februar 2010 | Abgelegt unter Mein Tour-Archiv | Keine Kommentare